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Anbieterwechsel im Video erklärt

Pressemitteilung vom Bund der Energieverbraucher e.V.

Stromkosten sparen: Neues Video informiert über Anbieterwechsel

(7. Juli 2011) Die Strompreise steigen: Seit Mai 2011 bitten einige Stromanbieter ihre Kunden erneut kräftiger zur Kasse. Trotzdem scheuen die meisten Verbraucher, ihren Anbieter zu wechseln, obwohl ein anderes Unternehmen sie bei gleicher Leistung deutlich günstiger beliefern könnte. Laut Umfragen haben bislang nur etwa zehn Prozent der Deutschen ihren Strom- oder Gasanbieter gewechselt. Durch die Teldafax-Insolvenz scheuen gerade jetzt viele Verbraucher vor dem Wechsel zurück.

„Wer wechselt, spart bares Geld ohne großen Aufwand“, betont Dr. Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher. Der Verein hat in Zusammenarbeit mit einem TV-Journalisten ein neues Video erstellt. Es gibt in fünf Minuten eine kurze, verständliche Anleitung zum Wechseln. Der Kurzfilm erläutert alle notwendigen Schritte und weist auf typische Fallstricke beim Anbieterwechsel hin: Nicht unbedingt ist der Anbieter, der auf den ersten Blick am günstigsten erscheint, auch der preiswerteste Stromversorger.

Wir begleiten Sie während des gesamten Wechselprozesses.

Während Sie sich entspannt zurücklehnen können, kümmern wir um alle notwendigen Maßnahmen Unsere Beratung ist für Sie mit keinerlei Kosten verbunden.
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Stromkunden in Europa verschenken Milliarden

Veröffentlicht am 15.11.2012 bei Euronews

Jeder Stromkunde in der Europäischen Union sollte innerhalb von drei Wochen ohne Zusatzkosten den Anbieter wechseln können. Doch nicht überall ist das ohne weiteres möglich. Energie-Kommissar Günther Oettinger warb in Brüssel für Anbieterwechsel und will dafür sorgen, dass Festpreise fallen. Die möglichen Einsparungen bei der Energierechnung privater Verbraucher machen bis zu 13 Milliarden Euro pro Jahr aus. Selbst im Fall weniger hoher Preise zahle der Verbraucher die Gesamtkosten in Form von Steuern oder durch die Verschuldung der öffentlichen Haushalte, so Oettinger. Seine Behörde will auch die Förderung von Ökostrom kritisch überprüfen und bis zum nächsten Sommer Leitlinien für solche Regelungen vorlegen.

 

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Energiespartipps

Gut gespart ist halb gewonnen – die Energiespartipps

Energiekosten-Messgerät

Den größten Stromverbrauch im Privathaushalt machen die Haushaltsgroßgeräte wie Waschmaschine, Trockner oder Kühlschrank aus. Natürlich gibt es inzwischen besonders energieeffiziente Geräte, mit denen sich Stromkosten dauerhaft senken lassen. Welches Ihrer Geräte wie viel verbraucht, zeigt Ihnen das Energiekosten-Messgerät an.

Master-Slave-Mehrfachsteckdose

Wussten Sie, dass viele Gerate nicht nur im Standby-Betrieb, sondern auch, wenn sie scheinbar ausgeschaltet sind, Strom verbrauchen? Wenn Sie zum Beispiel Ihren PC (das ist der „Master“) an die Master-Dose und die Peripherie-Gerate wie zum Beispiel PC, Monitor, Drucker (die „Slaves“) an eine Slave-Dose anschließen, werden automatisch alle Geräte vom Netz getrennt, sobald Sie Ihren PC ausschalten. Und umgekehrt. Sie vermeiden so die unnötigen Stand-by-Zeiten, aber auch das lästige Stecker-aus-der-Dose-ziehen. Nach demselben Prinzip funktioniert das Ein-Ausschalten auch mit TV-Geräten und Videorecorder! Eine handelsübliche Master-Slave-Mehrfachsteckdose erhalten Sie für ca. 25,- €. Fernsehgerät, Video- sowie DVD-Recorder anschließen – fertig! Sobald Sie den Fernseher nun ausschalten, sind alle Gerate komplett vom Netz getrennt und Sie vermeiden unnötigen Standby- und Leerstrom. Ergänzen Sie bei Bedarf Set-Top-Box, HiFi-Anlage und ggf. weitere Geräte.

Energiesparlampen

Die konsequente Umstellung auf Energiesparlampen lohnt sich fur Sie! Qualitativ hochwertige Energiesparlampen erhalten Sie ab 8,- €! Durch einen fünffach geringeren Stromverbrauch der Energiesparlampe rentiert sich diese Investition für Sie bereits nach weniger als einem Jahr – und das bei gleicher Lichtqualität.

Spielkonsolen

Spielkonsolen gehören zu den Stromfressern schlechthin, vor allem die modernen verbrauchen deutlich mehr Strom als ältere. Laut einer amerikanischen Studie sind vor allem die Playstation 3 mit 150 Watt und die Xbox 360 mit 119 Watt besonders Stromhungrig. Fakt ist, dass die Konsolen im Ruhezustand genauso viel Strom verbrauchen wie während des Spiels. Es empfiehlt sich auf alle Fälle, die Konsolen nach dem Spielen vom Netz zu trennen. Siehe dazu auch Master-Slave-Dose.

Wasserkocher & Co

Falls Sie noch nicht mit einem Wasserkocher, Eierkocher oder Toaster ausgestattet sind – auch diese Investitionen bezahlen sich durch die eingesparten Energiekosten über die Zeit von selbst.
Neben dem Komfort, den Ihnen diese Geräte bieten, sparen Sie damit nebenbei auch noch Energie und Geld. Denn Sie kochen Ihr Wasser und erwärmen Ihre Brötchen nun nicht mehr mit hohen Energieverlusten im Topf bzw. im Backofen!

Sparduschkopf

Einen Sparduschkopf erhalten Sie bereits ab 15,- €. Die Montage erfolgt im Handumdrehen. Den Unterschied merken Sie unter der Brause kaum – und bei besseren Modellen überhaupt nicht!
10 Minuten duschen verbraucht 150 bis 170 Liter Wasser. Mit dem Sparduschkopf rauschen nur noch 90 bis 100 Liter durch. Das lohnt sich.

Gefriergeräte

Sie sparen Energie, wenn Sie Ihr Gefrierkühlschrank oder -fach regelmäßig abtauen. Eine Eiskruste zieht förmlich Energie, da es dem Gerät so schwerer fällt, zu kühlen. Öffnen Sie das Gerät nur immer wenige Sekunden, damit es die Temperatur halten kann – außerdem verhindern Sie so auch die Eiskrustenbildung.
Unter Umständen lohnt sich auch die Anschaffung eines neuen Gerätes. So verbrauchen die modernen Geräte inzwischen bis zu 40 % weniger Energie als zum Beispiel eines, das vor 20 Jahren hergestellt wurde.

Geschirrspülen

Falls Sie einen Geschirrspüler besitzen, sollten Sie dessen Nutzung unbedingt dem Spülen von Hand vorziehen. Selbst wenn er eine Stunde läuft, verbraucht er deutlich weniger Wasser und Energie, als Sie für die Menge, die er fasst, mit der Hand bräuchten. Achten Sie allerdings immer darauf, das Gerät nur laufen zu lassen, wenn es auch tatsächlich voll ist. Neuer Maschinen verfügen über Temperaturwahl. Wenn Sie das Gerät auf 50 statt auf 60 °C stellen, können Sie bereits bis zu 25 % Energie sparen. Übers Jahr gezählt, lohnt sich das allemal!
Falls Sie keinen Geschirrspüler besitzen, benutzen Sie beim Spülen einen Stopfen – lassen Sie nicht das warme Wasser laufen und laufen und laufen.

Unterhaltungselektronik

Ob PC, Fernseher oder Spielkonsolen – diese Geräte sind nicht aus, wenn sie aus sind. Achten Sie darauf, dass sie nach Gebrauch nicht nur aus sind, sondern die Verbindung zum Netz unterbrochen ist. Eine praktische und günstige Hilfe ist die Master-Slave-Dose, die sämtliche angeschlossene Geräte per Knopfdruck vom Netz trennt.

Thermostatventil mit integrierter Zeitschaltuhr

Ein solches Thermostatventil ist ab ca. 30,- € erhältlich. Die Montage des Ventils an Ihre Heizkörperregler sowie die Einstellung der integrierten Zeitschaltuhr ist nach kurzem Einlesen im Handumdrehen gemacht!
Eine um nur 1°C niedrigere Heiztemperatur spart 6 % Heizenergie ein! Temperieren Sie Ihre Räume je nach Tageszeit und Anwesenheit individuell. Die Investition kann sich bereits nach weniger als einem Jahr für Sie rentieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Ansätze auch beim Heizen Energie zu sparen. Die einfachste Möglichkeit ist nachts das Herunterschalten der Heizung. Weniger als auf 16 °C ist allerdings nicht empfehlenswert, da es unnötig viel Energie braucht, um die Wohnung wieder auf eine angenehme Temperatur für tagsüber zu heizen. Außerdem erhöht sich insbesondere bei Altbauten die Schimmelbildungsgefahr, wenn die Temperatur zu sehr absinkt. Ein weiterer Ansatz ist eine gute Dämmung fürs Haus. Dabei gilt zu beachten, dass es sowohl Innen- als auch Außendämmung gibt. Auch gut isolierte Fenster (zum Beispiel durch Doppelverglasung) helfen immens, Energiekosten zu senken. Am besten lassen Sie sich dazu von einem Fachmann beraten.
Regelmäßige Wartung Ihrer Heizanlage kann lt. Stiftung Warentest Ihren Energieverbrauch fürs Heizen um bis zu 10 % senken. Lassen Sie deshalb einmal jährlich Ihre Heizung warten. Das sind übrigens Kosten, die Sie von der Steuer absetzen können!

Entlüften der Heizung

Falls Ihre Heizung blubbert, ist Luft in den Heizkörpern. Ein Heizkörper braucht dann deutlich länger, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Das kostet mehr Energie als eigentlich notwenig. Entlüften Sie deshalb Ihre Heizung, sobald sich Luft in den Heizkörpern befindet.

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Strom – Einfach wechseln

Seit 1998 ist der Strommarkt in Deutschland liberalisiert. Das bedeutet, dass Sie als Verbraucher den Stromanbieter aussuchen können, dem Sie vertrauen, der den für Sie günstigsten Preis hat, oder der Ihnen Ihr individuelles Energiepaket schnürt. Sie können sich somit für jeden Stromversorger entscheiden, den Sie möchten bzw. der Strom bis zu Ihnen nach Hause liefert.

Die meisten Stromanbieter haben ein monatliches Kündigungsrecht. Falls Sie einen Vertrag mit Preisgarantie und entsprechend günstigerem Strompreis vereinbart haben, kann es sein, dass Sie diesen Vertrag erst zum Ende der Garantiefrist kündigen können.

Ein Stromwechsel geht ganz unkompliziert vonstatten. Wir übernehmen alles, was für eine Umstellung nötig ist. Das heißt: Gemeinsam mit Ihnen suchen wir den gewünschten Stromanbieter aus. Wir kündigen für Sie Ihren bisherigen Vertrag und machen für Sie den neuen Vertrag.

Ihr Stromzähler wird nicht ausgewechselt. Sie bemerken von einer Umstellung nichts, der Strom fließt ganz normal und sicher weiter. Sie erhalten von uns die nötigen Papiere, Ihr neuer Stromanbieter erhält von uns Ihre Daten.

Sie werden von uns über jeden Schritt informiert und wissen genau, ab wann Sie von einem neuen Anbieter mit Strom versorgt werden.

Falls Sie zu einem anderen Strom- oder Gasanbieter wechseln, wird der Zähler und die Leitungen vom Netzbetreiber an den Stromlieferanten vermietet. Der Netzbetreiber ist nach wie vor zuständig für Reparaturen und andere technische Arbeiten. Sie benötigen weder neue Leitungen noch einen neuen Strom- oder Gaszähler. An der Ablesung des Zählers ändert sich nichts.

Wichtig für Sie zu wissen ist auch, dass der Netzbetreiber nicht der regionale Stromversorger ist. Dies wurde 1998, mit dem Fall des Monopol getrennt, damit ein fairer Wettbewerb gewährleistet wird, auch wenn zum Beispiel bei der ENBW der Adressat auf der Strom- oder Gasablesekarte den Anschein erwecken könnte, dass es sich hierbei um ein und das selbe Unternehmen handelt.  Wenn Sie genau hinsehen werden Sie erkennen, dass auf der Ablesekarte für Strom und Gas als Adressat die „Netze BW“ und auf Ihrer Stromrechnung die „ENBW Vertriebs GmbH“ angegeben ist.

Das gilt vom Prinzip her für alle regionalen Anbieter. KEIN Grundversorger (regionale Versorger) ist auch gleichzeitig der Eigentümer (Netzbetreiber) des Strom- oder Gaszähler. Sie brauchen sich im Falle eines Stromausfalles vom Strom- oder Gaszähler ins Netz des örtlichen Netzbetreibers also keine Sorgen machen, dass Sie alleine dastehen könnten. Der Netzbetreiber bleibt weiterhin für Sie zuständig.

Im Prinzip können Sie Ihren Strom- und Gasanbieter frei wählen, vorausgesetzt natürlich, der private Anbieter hat einen Vertrag mit dem dortigen lokalen Versorger.
Der Wechsel zu einem anderen Versorger ist kostenlos.

Nachdem Sie sich für einen neuen Versorger entschieden haben, benötigen wir von Ihnen nachstehende Daten:

  • * Lieferbeginn bzw. Vertragslaufzeit Ihres aktuellen Vertrages
  • * Zählernummer
  • * Zählerstand (nur bei Neueinzug)
  • * Name des örtlichen Versorgers
  • * Kundennummer

Sollten Sie zur Miete wohnen und Ihnen nicht alle Daten vorliegen, so ist Ihr Vermieter oder Ihre Hausverwaltung zur Auskunft verpflichtet. Fragen Sie dort ggf. nach der Zählernummer.

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